Tsukiji-Fischmarkt und Asakusa

Am Morgen zum alten Fischmarkt Tsukiji mit der Metro gefahren, der neue findet nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Weiterverkauf bleibt erhalten. Wie alles in Tōkyō ist er gigantisch und man könnte den ganzen Tag ohne Wiederholung auf dem Markt zubringen.

Das hier ist Mister Tuna-King:

Er hat den Zuschlag bei der ersten Thunfischauktion des Jahres bekommen (https://www.bbc.com/news/world-asia-46767370) und den Fisch für rund 3 Millionen US-Dollar gekauft. Seitdem ist er im Dauerfeiermodus. Er besitzt mehrere Restaurants in Tōkyō und der Thunfisch war nach einem Tag portioniert und verkauft.

Man beachte den Preis für Trauben und Erdbeeren. 1000 Yen – das sind ca. 8,50 Euro. Obst ist in Japan irre teuer. Apfelsinen werden hier stückweise verkauft und hauptsächlich als Geschenk verwendet.

Nach dem Mittagessen (aus gegebenen Anlass gab es Sushi) ging es nach Asakusa mit seinen traditionellen Kunsthandwerkerläden. Tradition gibt es, dazwischen aber auch viele „normale“ Andenken (nicht „Made in China“).

Das Einkaufsviertel ist groß. Riesig. Der absolute Overkill.

Irgendwo im Gewimmel hörte ich einen Deutschen ausrufen: „Alles Kitsch!“ – uns hat es trotzdem gefallen.

Wie gesagt, es gibt sie noch, die alten Traditionsläden. Hier haben wir süßes Gebäck gekauft:

Schreibe einen Kommentar