Auf ein Wort

Ein Wort zur Sauberkeit: Kann man für Osaka und Kyōto kurz zusammenfassen – auf der Straße und in den Toiletten lässt sich vom Boden essen. Also nicht, dass man das tun müsste, aber es würde gehen. 🙂

Ich mußte in Kyōto auf die Bahnhofstoilette. Supervoll, es bildete sich sofort eine Schlange, man rückte diszipliniert vor, die Toilette war trotz Dauerbenutzung immer noch so sauber als wäre sie gerade geputzt worden (wenn ich an unsere HBF-Toiletten denke – Japaner müssten Ganzkörperausschlag bekommen). Danach Hände waschen nicht vergessen, das eigene rechteckige Baumwolltüchlein zücken (sowas brauche ich auch noch!) und sich damit abtrocken. Fertig ist der Toilettengang.

Nicht, dass man hier leben könnte, Arbeiten und Wohnen geht gar nicht, aber als Reiseland ist Japan geradezu perfekt, finde ich.

En Wort zum berühmten Shinkhansen. Jo, knallt durch die Gegend und ist PÜNKTLICH da, wo er hin muss. Es gibt köstliche Bento-Boxen im Zug, das Bordpersonal verbeugt sich beim Rausgehen, Einsteigen verläuft mit aller Disziplin, die man sich wünschen kann. Den Koffer kann man vor sich abstellen, der Sitzabstand erlaubt auch dann noch ein einigermaßen komfortables Sitzen.

Ein Wort zum Gepäck: Die Entscheidung, pro Person nur einem Koffer mitzunehmen, war goldrichtig. Erstens gibt es in den Hotels keine Kleiderschränke, zweitens sind die Zimmer oft sehr klein, drittens sinkt das Wohlgefühl, wenn man mit dem Zug unterwegs ist und in der Masse mit x Koffern jonglieren muss. In jedem Hotel gibt es einen Waschservice und in den Straßen Waschsalons. Eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt.

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